Klingentalkirche, Innensanierung

Detail eines Gewölbes

Aufgabenstellung

Das Hochbauamt hat die Klingentalkirche umfassend saniert und behutsam modernisiert. 30 Ateliers erstrahlen in neuem Glanz. Die Verlegung des Ausstellungsraums Klingental in die Chorkirche verbessert dessen Zugänglichkeit und Präsenz im öffentlichen Raum wesentlich. Böden, Wände, Decken wurden behutsam aufgefrischt, ohne die abwechslungsreiche Geschichte der Kirche zu überdecken. Die Sanierung legte den mittelalterlichen Boden sowie Gruften im Chor der Kirche und mittelalterliche Wandmalereien frei. Letztere können heute in den Korridoren frei zugänglich bestaunt werden. Haustechnik, Baustatik, Erbebensicherheit und Brandschutz entsprechen den heutigen Anforderungen.

Die um 1293 geweihte Klosterkirche der Dominikanerinnen zählt zu den grössten erhaltenen Bettelordenskirchen am Oberrhein. Die später erst als Lager, Kaserne und dann als Atelier genutzte Kirche wurde 1915 ins allererste Verzeichnis der geschützten Baudenkmäler von Basel aufgenommen. Ein rücksichtsvoller Umgang mit dem bedeutenden Baudenkmal war deshalb eine Grundvoraussetzung der Sanierung. Die Bauarbeiten wurden termingerecht und innerhalb des bewilligten Budgets abgeschlossen.

Auftraggeber

Einwohnergemeinde der Stadt Basel, vertreten durch Immobilien Basel-Stadt

Termin Beschrieb
2018-2020 Realisierung

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