Letzi-Stadtmauer, Sanierung

Blick auf einen Wehrgang

Aufgabenstellung

Nach dem grossen Erdbeben von 1356 wurde mit dem Bau einer neuen Stadtbefestigung, einer Ringmauer begonnen. Die im Jahr 1386 fertiggestellte Grossbasler Stadtmauer wartete mit 41 Türmen auf. Die von Turm zu Turm führenden Mauerstücke waren mit Zinnen bekrönt. Auf dem entlang der Mauer verlaufenden hölzernen Wehrgang patrouillierten die Stadtverteidiger.

Die Letzi-Stadtmauer am Mühlegraben ist der letzte erhaltene Überrest der ehemaligen Ringmauer, die zur äusseren Stadtmauer gehört und umfasste nicht nur die Stadt mit den entstandenen Vorstädten, sondern auch den unbebauten Raum, um der Stadtentwicklung Platz zu geben. Der Name Letzi bedeutet Hinderung oder Grenzschutzwehr, sie sollte ein feindliches Eindringen in ein Territorium verhindern.

Letztmals wurde die Letzi-Stadtmauer im Jahre 1978 /1979 saniert. Die Stadtmauer präsentiert sich in einem dem Alter entsprechenden guten Zustand, allerdings sind einige statisch relevante wie auch optisch wertvolle Bauteile und die Haustechnik (Sanitär, Elektro) in die Jahre gekommen und benötigen daher Instandhaltungsarbeiten. Damit der Werterhalt der Stadtmauer gewährleistet ist, werden unter anderem Arbeiten an der Fassade und dem Holzwerk vorgenommen. Die Instandhaltungsmassnahmen erfolgen in Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege und werden in Etappen ausgeführt.

Termin Beschrieb
2020 - 2021 Projektierung
2021 Realisierung
Dezember 2021 Abschluss

Bildergalerie

Wehrgang mit Quermauer Zoom

Wehrgang mit Quermauer, copyright Hans H. Münchhalfen

Situationsplan mit Sanierungsetappen Zoom

Situationsplan mit Sanierungsetappen

Mehr zum Thema